Noch grübelte er über das Modell, das er wählen sollte. Es war keine leichte Entscheidung, sollte sein Bewusstsein unter Umständen mehrere tausend Jahre in diesem Gefäß verbringen.
In Gedanken lies er noch mal die Ereignisse Revue passieren die ihn hier her geführt hatten:
Er hatte eines Morgens mit seiner Tradition gebrochen und seine Kontoauszüge geöffnet. Nachdem er seine Panikattacke niedergekämpft und begriffen hatte, dass sein Konto nicht um 22.000 Pfund überzogen war, sondern diesen Betrag als Guthaben auswies, wurde ihm klar, dass er einen Auftrag erhalten hatte Aus den wöchentlich schwankenden Einzahlungen um die 3.230 Pfund schloss er dass ihm ein Unbekannter wöchentlich 5.000 US Dollar überwies.
Das war ungeheuerlich, er wurde für eine Arbeit bezahlt die er gar nicht machte. Das ging eindeutig gegen seine Detektivehre, also beschloss er etwas zu tun.
Da er weder seinen Auftraggeber noch seinen Auftrag kannte begab er sich in sein Lieblingscafe und beschloss die fünfte Person die daran vorüber ging zu observieren.
Seine Nachforschungen führten ihn nach Los Angeles, durch die Nasenschleimhäute des Nashorns Desmond in eine ferne Zukunft, die von Immobilienmaklern und schwer bewaffneten Kängurus beherrscht wird.
Dort angekommen stellte er fest, dass sein Konto nach wie vor bestand und sein unbekannter Auftraggeber noch weitere 12 Jahre wöchentlich 5.000 US Dollar darauf überwiesen hatte. Dies und die Zinseszinsen machten ihn zu einem nicht gerade armen Mann. Doch leider war der Weg in seine Zeit versperrt und seine neue Gegenwart missfiel ihm sehr.
So war er hier gelandet, im Institut für Bewusstseinsspeicherung. Er wollte hier sein Bewusstsein mindestens 1.000 Jahre aufbewahren lassen, in der Hoffnung dass bis dahin entweder die Immobilienmakler oder die Kängurus oder am besten beide ausgestorben sind.
Neben einer beträchtlichen Stange Geld, über die er nun zu Genüge verfügte kostet ihm dies allerdings auch seinen Körper. Dieser wird einem anderen Bewusstsein zur Verfügung gestellt. Hierbei handelt es sich um einen jungen Mann der an einem psychischen Defekt litt, der vor 185 Jahren noch nicht behandelbar war, jetzt aber gute Aussichten auf Heilung hatte.
Sein Bewusstsein sollte mindestens 1.000 Jahre gespeichert bleiben und sollte dann in einen Körper transferiert werden, der seinen Mindestanforderungen entsprach. Wenn nach Ablauf der Zeit kein entsprechender Körper zu Verfügung stand, sollte sein Bewusstsein solange gespeichert bleiben, bis ein entsprechender Körper bereit stand.
Soweit war alles geklärt, wenn er sich jetzt noch für das richtige Modell der Bewusstseinskapsel entscheiden könne, würde er dieser ungastlichen Zeit ein für alle Mal entschwinden.



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